Rena Finder u. Joshua M. Greene: Ich überlebte – Ein Mädchen auf Schindlers Liste

In dieser Geschichte geht es um ein jüdisches Mädchen, das in Polen lebt. Am Anfang erzählt sie, wie ihre Tage aussahen. Dann beginnt die Zeit, in der die Juden und Jüdinnen viele Verbote bekommen. Das Mädchen berichtet, dass sie oft sieht, wie Menschen weggeschleppt werden.
Eines Tages müssen auch sie ihre Wohnung verlassen und in ein Viertel ziehen, wo andere Juden und Jüdinnen sind. Sie müssen arbeiten gehen, aber ihre Cousine, die erst fünf Jahre alt ist, muss im Haus bleiben. Später wird das Mädchen in ein Waisenhaus gebracht. Auch ihre Großeltern werden vor ihren Augen verschleppt.
Das Mädchen erzählt, dass sie eine Freundin hat, aber alle haben große Angst – sie könnten jeden Moment erschossen werden. Jeden einzelnen Tag denkt sie daran, wie sie überleben kann.
Diese Geschichte ist unglaublich und sehr bewegend. Ich finde es schrecklich, wie viele Menschen damals behandelt wurden und wie viel Leid sie ertragen mussten. So etwas kann ich mir gar nicht vorstellen. Viele verloren ihre Familien, und die Art, wie sie behandelt wurden, war einfach furchtbar. Ich finde es schlimm, dass sich manche Menschen so grausam verhalten konnten.
Ich bewundere sehr diejenigen, die trotz allem überlebt haben. Jeden Tag war ein neuer Kampf ums Überleben. Es ist schön zu wissen, dass doch einigen gelungen ist. Zum Beispiel kenne ich Edith Eva Egers Geschichte, die auch eine Überlebende ist.
Ich finde, man sollte solche Geschichten nie vergessen, damit so etwas nie wieder passiert.
Emma Majoros (14 Jahre)